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Coachen, aber richtig!

„Hilfe, mein Kind ist ein Tennistalent!“ So oder ähnlich denken viele Eltern, wenn sie sich eines Tages unverhofft in der Rolle eines Tennisvaters oder einer Tennismutter wiederfinden. Sie alle wollen das Beste für ihr Kind erreichen, doch auf dem langen Weg zum Tennisprofi warten viele Fallstricke…

Auf Anraten von unserem Gründungsmitglied Hans-Immo Müller haben wir daher ein neues Angebot die die Eltern unserer Jugendliche im Förderkader auch zum Teil annahmen!
Warum ist das Angebot von Bedeutung:
„Tennis ist ein Individualsport und die Eltern müssen ein hohes Maß an Engagement mitbringen.  Im Gegenzug haben sie aber auch sehr viel Einfluss auf die sportliche Entwicklung ihrer

Kinder und damit eine große Verantwortung“, sagt Bundestrainer und Ausbildungsleiter Hans-Peter Born. „Wir wollen den Eltern gezielt Hilfestellung leisten, ihnen Wissen und Orientierung vermitteln und sie dabei unterstützen, sich selbst weiterzubilden“, formuliert er die Zielsetzung der Veranstaltung. Was muss mein Kind tun, um im Tennis erfolgreich zu sein? Was muss ich tun, damit mein Kind im Tennis erfolgreich ist? Woran erkenne ich, ob der Trainer einen guten Job macht? Wie sollte sich mein Sohn oder meine Tochter ernähren? Wie viel Training ist überhaupt notwendig? Ab wann sollte man im Bereich Athletik arbeiten? Was heißt es, fair zu sein und Respekt vor dem Gegner zu haben? Wie kann ich als Elternteil meinem Kind ein Vorbild sein? Die Antworten auf all diese Fragen bot das Seminar „Elterncoaching“ des Deutschen Tennis Bundes am Rande des Internationalen DTB Tenniskongress in Berlin werden am 7. Januar 2017. Hier haben zahlreiche Experten wie Barbara Rittner, Hans-Peter Born, Gerald Marzenell, Claudio Pistolesi oder Markus Gentner ihre jahrelange Erfahrung mit den Eltern von jungen Talenten geteilt.

Auf dem Programm der eintägigen Veranstaltung standen Beiträge zu fast allen Facetten des Nachwuchstennissports:

  • „Fairplay“
  • „Antidoping“
  • „Psychologische Aspekte der Eltern-Kind-Beziehung im Tennis“
  • „Nachwuchsspieler und soziale Netzwerke“
  • „Gesundheit – worauf muss ich warum achten?“
  • „Was, wie und wann können Eltern und Nachwuchstalente von Profis lernen?“
  •  „Elterncoaching: Vor, während und nach dem Match“
  • „Grundkenntnisse, Erfahrungen und Stolpersteine auf dem Weg nach oben“

Die Teilnahmegebühren der Eltern, so Vereinsvorsitzender Freddy Pedersen, haben wir als Förderverein sehr gerne übernommen. Denn stärken wir die Qualität des Eltern Coachings – fördern wir letztlich die anspruchsvolleren Entwicklungsräume des Jugendlichen Talente.

Hier finden Sie den Originalartikel

2018-06-28T10:58:07+00:00